HÖRMEIER

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Tomatis Horchtraining

Einführung in die Tomatis-Methode

Die Tomatis-Methode wurde nach ihrem Begründer Professor Alfred A. Tomatis benannt. Professor Tomatis, dessen Vater Sänger war, wurde 1920 in Nizza geboren. Sein Medizinstudium absolvierte er in Paris und spezialisierte sich dann auf Hals-Nasen-Ohrenerkrankungen.
Alles begann Mitte der vierziger Jahre. Tomatis behandelte in seiner Praxis Sänger mit Stimmproblemen und leitete gleichzeitig das akustische Labor des Luftfahrtarsenals. Er untersuchte dort Mitarbeiter, deren Gehör durch übermässige Lärmeinwirkung geschädigt war.
Bei vielen von ihnen bemerkte er eine starke Veränderung der Stimme. Es fielen ihm Parallelen zwischen der Hörkurve und dem Klangbild der Stimme auf. Also begann er mit einer Reihe von Experimenten, bei denen er Reaktion und Gegenreaktion von Stimme und Gehör untersuchte.

 

Nach Abschluss seiner ersten Versuchsreihe konnte Tomatis das erste seiner 3 Grundgesetze, die an der Académie des Sciences in Paris hinterlegt sind, formulieren:

 

Sehr bald merkte Tomatis, dass die akustische Stimulation des Ohrs nicht nur die Stimme und die Phonation veränderte, sondern auch Auswirkungen auf den Gesamtzustand des Menschen hatte.

 

 

Anwendungsgebiete für die A. Tomatis-Methode

Das Zentrum für Horchtraining setzt die A. Tomatis-Methode in verschiedenen Bereichen ein:

 

 

Horchtraining mit der A. Tomatis-Methode

Zuerst erfolgt eine Abklärung, die aus einem Horchtest, der Anamnese und einem ausführlichen Gespräch besteht. Diese Abklärung ist immer unverbindlich; sie zwingt den Klienten in keiner Weise, sich für ein Horchtraining zu entscheiden.

Das eigentliche Training besteht aus 3 Blöcken. Der 1. Block dauert 15 aufeinanderfolgende Tage à 2 Stunden. Dann folgen der 2. und der 3. Block von je 8 Tagen à 2 Stunden. Zwischen den einzelnen Blöcken liegt eine Pause von 3 bis 4 Wochen.
Dies sind jedoch nur allgemeine Vorgaben. Die Dauer eines Horchtrainings kann kürzer, aber auch länger sein, je nach den individuellen Gegebenheiten und Zielvorstellungen.

Das Training gliedert sich in passive und aktive Einheiten. Es beginnt mit passiven Sitzungen, in denen die Klienten über spezielle Kopfhörer das für sie ausgewählte Klangmaterial hören. Das Klangmaterial geht immer über das elektronische Ohr. Dies bewirkt eine ständige Anpassung, also ein Training der beiden Muskeln des Mittelohrs, indem die Musik abwechslungsweise durch den oberen oder den unteren Kanal des elektronischen Ohrs übertragen wird. Dieser Vorgang ist wie ein «Microbodybuilding» für die Ohrmuskulatur. Und das Angenehme ist, dass man sich dabei in keiner Weise anstrengen muss. Man kann sogar schlafen.

Die aktive Phase gestaltet sich von Fall zu Fall verschieden. Dies hängt sehr vom Klienten und seinen Bedürfnissen ab. Musiker werden mit dem Instrument arbeiten, andere wiederum sprechen Texte und Wörter nach, lesen oder machen den persönlichen Schwierigkeiten angepasste Sprach- oder Stimmübungen.

Noch ein Wort zum Klangmaterial. Dieses variiert je nach Klient oder Klientin und deren Anliegen. Es geht von Mozartklängen und gregorianischen Gesängen über die Mutterstimme bis zu Texten in einer zu erlernenden Fremdsprache.

 

 

Preise:

Abklärung:
Horchtest und Eingangsgespräch
Dauer: ca. 1-2 Stunden.
Wird nach Stundenansatz 90.-/h verrechnet.

Das Basistraining:
Dauer: 15 aufeinanderfolgende Tage à 2 Stunden.
Stundenansatz 65.-/h
Tota: 1’950.-

 

Partner:

Zentrum für Horchtraining
Irene Schulz
Falkenstrasse 26
CH-8008 Zürich

Telefon +41 44 252 74 81
info@atomatis.ch
www.atomatis.ch

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041 830 20 00