Seestrasse 221a, 8700 Küsnacht

Wie schlechter Akustik in Besprechungsräumen begegnen?

Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen benötigen besonders gute akustische Verhältnisse. Die Raumakustik hängt vom Störschallpegel und der Nachhallzeit ab.

 

Störschallpegel

Der Störschallpegel eines Raumes von außen wie beispielsweise Straßenverkehrs-, Flug- oder Schienenlärm und innen wie beispielsweise Trittschall, Telefonieren eines Büronachbarn oder brummende technische Anlagen sollte in Arbeitsumgebungen so gering wie möglich gehalten werden. Die Stärke bzw. das Ausmaß des Störschalls, der sogenannte Störschalldruckpegel, wird in Dezibel (dB) dargestellt.

 

Nachhall

Als Nachhall bezeichnet man die Reflexion von Schallwellen durch Wände und Decken eines Raumes, also dessen Helligkeit. Nachhall wirkt verdeckend und verzerrend auf das gesprochene Wort, weil er um Millisekunden verzögert auf das Gehör trifft. Die Nachhallzeit gibt an, wie viel Zeit in Sekunden (s) vergeht, bis ein Ton um 60 dB leiser geworden ist. In Räumen mit kurzen Nachhallzeiten werden Schallereignisse in geringerem Maße reflektiert. Dadurch steigt die Sprachverständlichkeit. Die Nachhallzeit wird insbesondere durch das Raumvolumen und durch die Beschaffenheit von Decken- und Wandflächen beeinflusst.

 

Wir vermessen gerne die Raumakustik bei Ihnen, um Ihnen geeignete Massnahmen für wenig Störschall sowie kurze Nachhallzeiten vorschlagen zu können.